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Jose Clemente Orozco, Gods of the
Modern World, aus: The Epic of American Civilization, 1932-34,
Wandmalerei, Hanover, NH, Commissioned by the Trustees of Dartmouth
College
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Untitled, 1938/39 Courtesy
Carmichael, CA, Collection Mr. & Mrs. Aichele
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Seine fortschreitende Alkoholabhängigkeit zwang Pollock
1937, sich in psychiatrische Behandlung zu begeben. Zu seinen
therapeutischen Sitzungen bei Joseph
L. Henderson gewöhnte sich Pollock an, regelmäßig Blätter aus seinen
Skizzenbüchern mitzubringen, die er Henderson schenkte. Einige dieser
berühmten "Psychoanalytischen Zeichnungen" sind ebenfalls in der
Ausstellung im Deutsche
Guggenheim zu sehen und verdeutlichen, wie sich der Künstler Pollock
mit C. G. Jungs Theorien
von männlichen und weiblichen "Archetypen" auseinandergesetzt hat.
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Eine erste Zäsur in Pollocks Schaffen leitete 1942 seine
Teilnahme an der Ausstellung American and French Painting ein, die
von dem Maler und Schriftsteller John
D. Graham organisiert wurde und bei der Pollock seine spätere Frau und
Künstlerin Lee
Krasner kennen lernte. Graham stellte darin die Werke des noch
unbekannten jungen Malers den übermächtigen Arbeiten Picassos gegenüber,
dem das Museum of Modern Art 1940 mit Picasso:
Forty Years of His Art eine sensationelle Überblicksschau gewidmet
hatte. Die in dieser Zeit einsetzende Auseinandersetzung mit dem Werk
Picassos sollte für Pollock so aufreibend wie fruchtbar sein. Zahlreiche
Zeichnungen in der Ausstellung belegen, wie sehr Pollock sich an dem
großen spanischen Vorbild geradezu abarbeitete.
 Untitled
(Skizzenblatt), um 1939-42 ©2002
The Metropolitan Museum of Modern Art, New York
Mit
der Konzentration auf das zeichnerische Oeuvre bietet No Limits, Just
Edges eine einmalige Gelegenheit auch die weniger bekannten Seiten
Jackson Pollocks zu entdecken. Das gilt nicht nur für die Zeichnungen, die
in Deutschland nur selten, oder noch nie zu sehen waren. Indem die
Ausstellung Pollocks Weg von der Figuration zur Abstraktion markiert, regt
sie gleichermaßen dazu an, sich mit den Ideen und Visionen der
amerikanischen Nachkriegskunst auseinanderzusetzen, die Pollock zu ihrer
Leitfigur erkor.
Maria Morais
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[2]
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