"Das ist wirklich cool: 7.500 orange Tore, die den
berühmtesten Park der Welt säumen."
"Nachts
entwickelt es eine ziemliche Dramatik."
"Sieht aus wie ein
Duschvorhang. Wenn man etwas so natürliches hat wie einen Park mit
Teichen, Bäumen und Gras, passt das einfach nicht. Das sieht nicht so
natürlich aus wie die Sachen, die die Japaner machen."

Foto: ©Copyright Cheryl Kaplan 2005. All rights reserved.
Courtesy Cheryl Kaplan
"Welchen Zweck hat die
ganze Sache?"
"Das verdeckt doch nur den Park, ich kann noch
nicht einmal die Bäume sehen."

The Gates bei Nacht, Foto:
©Copyright Cheryl Kaplan 2005. All rights reserved.
Courtesy Cheryl Kaplan
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The Gates bei Nacht,
Foto: ©Copyright Cheryl Kaplan 2005. All rights reserved.
Courtesy Cheryl Kaplan
"Der Künstler ist sehr
egoistisch: Er nimmt all diese wunderschönen Dinge und verhängt sie mit
dieser vereinheitlichenden Decke, um das Ganze zu verbessern. Aber was hat
er neues hinzugefügt?"
"Ich hätte eigentlich Grün besser
gefunden." "Ich war anfangs ganz bedrückt,
weil ich dachte, dass dies hier ein Jahr stehen würde. Ich bin im sechsten
Monat schwanger und konnte einfach die Vorstellung nicht ertragen, dass
dies der erste Eindruck sein sollte, den mein Kind vom Park bekommt."
"Ich mag Orange. Ich finde es toll, wie die Farbe all diese Menschen in den
Central Park zieht. Sonst würde ich hier nie bei Nacht rumlaufen."
Dass ökologisches Bewusstsein und künstlerische Großprojekte wie
The Gates eine sinnvolle Symbiose ergeben können, zeigen die planerischen
Details der Aktion: Nicht nur, dass die massive Konstruktion keine Löcher
im Erdboden hinterlässt - auch die 4,799 Tonnen Stahl und die über 96
Kilometer langen Kunststoffbahnen werden nach dem Abbau der Tore restlos
recycelt. Falls Sie sich Sorgen um das Geld der Steuerzahler machen
sollten, tun Sie dies nicht. Die Künstler haben alle Kosten für die
Erhaltung und Bewachung des Parks selbst getragen. Ein bisschen erinnert
der Parcours von The Gates an die New Yorker Version des berühmten
Autorennens von
Indianapolis. Die einzige Hoffnung, dieses einmalige Unternehmen zu
wiederholen, wäre die 5x5 cm großen, orangefarbenen Stoffproben des
Kunstwerkes zu riesigen Vorhängen zusammen zunähen. Na dann: Auf die
Plätze, fertig, los!
Überstzung: Maria Morais und Oliver
Koerner von Gustorf
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